Christine Hubka mit ihrem Buch "Mein Papa ist kein Mörder" auf Besuch in der Stadtbibliothek

Veröffentlichungsdatum28.02.2025Lesedauer1 MinuteKategorienArchiv
Buchcover "Mein Papa ist kein Mörder"

Die Autorin Christine Hubka, die unter anderem evangelische Theologie studierte, Religionslehrerin und Pfarrerin war, hatte Lehraufträge an der pädagogischen Akademie sowie der Universität Wien, war Fachinspektorin und Schulamtsleiterin. Nach der Pensionierung war sie Gefängnisseelsorgerin und gewann dadurch Einblicke, die sie in ihrem Werk "Mein Papa ist kein Mörder" einfließen ließ. 

Die besondere Graphic-Novel gibt viele Einblicke in einen sehr ausgeklammerten Teil unserer Gesellschaft. Das Buch handelt von einem Vater, der als Busfahrer arbeitet und aus Unachtsamkeit ein Kind totfährt und daher ins Gefängnis muss. Nicht nur sein Leben ändert sich nachhaltig, sondern das seiner gesamten Familie. 

Die Schüler der Mittelschule Clemens Holzmeister waren sehr fasziniert von den Erzählungen Hubkas über den Gefängnisalltag, und ihre interaktive Darstellungsweise war überaus ansprechend für die Jugendlichen, die sich rege beteiligten und bei tiefgreifenden Fragen wie: "Ist der Vater nun ein Mörder oder nicht?" zum Nachdenken angeregt wurden.